20 Jul 2016

Stadtjubiläen 2017: Vorbereitungen laufen

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Vorbereitungen auf das größte Jubiläumsjahr in Celle laufen gut.

Seit Februar 2013 wird in der Stadtverwaltung intern, aber längst auch mit den vielen anderen Akteuren, den Vereinen und Verbänden, den Kirchen und Kulturträgern das Jubiläumsjahr 2017 vorbereitet. Die Federführung habe ich dabei in die Hände der Kulturdezernentin Susanne McDowell gelegt.  Unter ihrer Regie werden seit Jahren die zahlreichen Ideen zu den Jubiläums-Aktivitäten geprüft, bewertet und ins Werk gesetzt.  Aus dem ersten Treffen im Februar 2013 ergab sich zunächst eine Planungsrunde, die sich dann zu einem prominent besetzten Lenkungskreis weiter entwickelt hat. Jeder kann auch jetzt noch seine Wünsche einbringen und mitmachen.

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17 Jul 2016

BREXIT: Adieu mit weinenden Augen

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Eine neue Herausforderung kommt auf Europa, auf Deutschland und auf Celle zu: Der anstehende Brexit.

Die Engländer haben nicht nur der Stadt Celle und dem Landkreis Celle Adieu gesagt, nein, Großbritannien hat entschieden, sich von der EU insgesamt zu verabschieden. Dies ist in seinen wirtschaftlichen Folgen auch heute noch nicht abschließend zu überschauen. Allein im IHK-Bezirk Lüneburg-Wolfsburg rechnet man mit 95 Millionen Euro Umsatzverlust und in ganz Deutschland sind Exporte im Wert von 95 Milliarden Euro gefährdet. Von daher wird die Entwicklung eines zukunftsfähigen Wirtschaftskonzeptes für die Stadt Celle (Wirtschaft 2030) immer wichtiger. Und wir sollten die Freundschaft zu Großbritannien aufrecht erhalten. Frieden in Europa schaffen wir nur gemeinsam. Wir werden weiterhin gute Kontakte mit unserer englischen Partnerstadt Tavistock pflegen.

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04 Jul 2016

Wie weiter nach dem Hallenbrand?

Die abgebrannte Sporthalle des Schulzentrums Burgstraße

Wie weiter nach dem Hallenbrand?

Gerade haben die Sommerferien begonnen – und nun dies: Die Sporthalle des Schulzentrums Burgstraße ist abgebrannt.
Damit ist eine der wichtigsten Schul- und Vereinssporthallen abgebrannt und außerdem fehlt den Schülerinnen und Schülern nun auch die Mensa für ihr Mittagessen.
Die Sommerferien dauern noch bis zum 3. August dieses Jahres, da ist nicht viel Zeit, um die Weichen zu stellen für Alternativen: für Mittagessen und Sportangebot für die Schülerinnen und Schüler und für die Nutzungsmöglichkeit für die Vereine. Gleichzeitig sollten aber auch schnell die Weichen für eine dauerhafte Lösung gestellt werden.

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16 Jun 2016

Juristenforum in Celle: „Gespenst in Europa?“

Auf dem Juristenforum vom 16. Juni 2016 in Celle

Das Potenzial enttäuschter Erwartungen ist gestiegen. Es umgreift nicht mehr nur einzelne politische Forderungen und Optionen, sondern reicht tief hinein in unsere Gesellschaft mit Zweifel am politischen System des Westens.
Die Kritik an politischen Eliten (Donald Trump) oder gesellschaftlichen Modernisierungsprozessen (Front National, AfD) markiert diese Radikalisierung von Inhalts- zu Systemfragen. In dem Zusammenhang fällt auch eine Konjunktur religionspolitischer Fragen auf, die nicht mehr allein darauf abzielt, eine längst sicher geglaubte politische Konsolidierung von Religion zu verteidigen, sondern umgekehrt den säkularen Verfassungsstaat in Frage zu stellen. „Es geht ein Gespenst um in Europa.“

Mit diesem Einladungstext hat das Juristenforum in Celle stattgefunden. Neben der spannenden und hochkarätigen Diskussion war es wie in den vergangenen Jahren auch Treffpunkt nahezu aller Gerichtsbarkeiten. In meinem Grußwort habe ich dem Eindruck widersprochen, dass nur das „Gespenst“ zu sehen wäre – gerade das ehrenamtliche Engagement, welches in Celle so ausgeprägt ist, hat in der Flüchtlingskrise auch zugenommen und dieses Engagement hat auch staatstragende und staatsstabilisierende Wirkung. Hier gelangen Sie zu meinem Grußwort zum Juristenforum.

Ihr Dirk-Ulrich Mende

Foto: privat (Mende)

Von links nach rechts sind auf dem Foto zu sehen: Herr Dr. Guido Heinen, Herr Jens Lüpke, Staatssekretärin Stefanie Otte, Frau Prof. Dr. Tine Stein, Oberbürgermeister Dirk- Ulrich Mende, Prof. Dr. Christian Waldhoff.

03 Jun 2016

100 Tage bis zur Wahl: Meine Bilanz

Dirk-Ulrich Mende vor dem Rathaus

100 Tage bis zur Wahl: Am 11. September wird gewählt

Heute sind es noch 100 Tage bis zum Wahltermin am 11. September 2016. An diesem Tag wird der Oberbürgermeister für die Stadt Celle gewählt. Gleichzeitig werden dann der Kreistag, der Stadtrat und die Ortsteilräte gewählt.

Heute lege ich meine Bilanz für die erste Wahlperiode vor, in der ich als Oberbürgermeister die Entwicklung dieser Stadt mitgestalten durfte. Die letzten sieben Jahre waren für die Stadt eine Erfolgsgeschichte. Mit meiner Wahl im Jahr 2009 hatte Celle ein Zeichen gesetzt. Die Menschen wollten eine neue Politik hin zu mehr Bürgernähe, zu mehr Beteiligung, zu mehr Miteinander und Respekt vor der Bevölkerung. Das habe ich eingelöst.

Sie finden hier eine Pressemitteilung zu dieser Bilanz und eine ausführliche Darstellung in zwei Broschüren (eine Kurzfassung und eine Langfassung), die Sie auf dieser Webseite als Download-Dateien finden.

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17 Mai 2016

Zukunftsoffensive Wohnen

Altstadt von Celle

1500 neue Wohnungen: Zukunftsoffensive Wohnen

Die Stadt Celle will in den nächsten fünf Jahren bis zu 1.500 neue Wohnungen im Stadtgebiet schaffen. Sie setzt dabei auf die Entwicklung der Allerinsel, das Schließen von Baulücken, Nachverdichtung im Bestand sowie neue Baugebiete in den Ortsteilen. Gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft und weiteren Partnern aus dem Bau- und Wohnungsgewerbe soll zudem für den Wohnstandort Celle verstärkt geworben werden.

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30 Apr 2016

Verkehr in Celle: Staus und Kreisel

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Verkehr in Celle. Staus und Kreisel.

Neben dem OVG-Urteil zur Ostumgehung stehen natürlich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern in Celle die vorhandenen Baustellen im Fokus. Kreisel am Neumarkt, Kreisel in der Welfenallee und beim Ortseingang Neustadt, Sperrung und Bauarbeiten auf der Petersburgstraße und eine Vielzahl kleinerer Baustellen für ein oder zwei Tage.
Für alle bedeutet das zum Teil erhebliche Beschwerden, denn man kommt nicht ohne weiteres dahin, wo man vielleicht hin will. Man muss Umwege und mehr Zeit einplanen. Aber auch diejenigen, die jetzt auf einmal mehr Verkehr auf ihren Straßen haben, weil sie an der Umgehungsstrecke wohnen, leiden unter mehr Verkehr und entsprechendem Lärm. Genauso wie diejenigen, die an den nicht öffentlichen Umgehungsstrecken wohnen, aber an den Straßen, die sich der Verkehr zum Teil regelwidrig „erfährt“.
Die Arbeiten an unseren Straßen sind aber nötig und nicht zu verschieben.

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29 Apr 2016

Verkehr in Celle: Urteil zur Ostumgehung

Auffahrt zur Celler Ostumgehung

Verkehr in Celle: Urteil zur Ostumgehung

Das Urteil vom Oberverwaltungsgericht (OVG) letzten Freitag hat ein zentrales Thema erneut in das Bewusstsein aller Cellerinnen und Celler gebracht. Unsere Verkehrssituation. Und leider hat uns das OVG nicht so geholfen, wie sich das viele in Celle gewünscht hätten. Noch ist der Planfeststellungsbeschluss rechtswidrig und darf noch nicht vollzogen werden. Es müssen erst noch weitere Schutzmaßnahmen für die Fledermäuse geschaffen werden. Das ist schwer zu vermitteln, so habe ich schon erste Mails erhalten, die danach fragen, was denn mit den notwendigen Schutzmaßnahmen für die Menschen sei? Komme der Tier- und Umweltschutz vor dem der Menschen?

Ich glaube man sollte jetzt nicht auf das Gericht schimpfen.

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16 Apr 2016

Was darf Satire?

Der türkische Staatspräsident Erdogan (links) und der deutsche Satiriker Böhmermann

Was darf Satire?
Seitdem auf „extra3“, einer Satire-Sendung des NDR, ein relativ harmloses Lied, den türkischen Präsidenten Erdogan so in Rage gebracht hat, dass er den deutschen Botschafter einbestellt hatte, gibt es offenbar erheblichen Diskussionsbedarf um unsere Grundwerte: Meinungsfreiheit, Kunst- und Kulturfreiheit.
Spätestens seit dem der Satiriker Böhmermann daraufhin in seiner Sendung noch mal eins draufgesattelt hat, diskutiert ganz Deutschland, was Satire darf und was nicht.

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15 Apr 2016

Was haben die Panama-Papers mit der Stadt Celle zu tun?

Panamam-Papers und die Stadt Celle, Steuergerechtigkeit

Was haben die Panama-Papers mit der Stadt Celle zu tun?
Im ersten Augenblick ist man nur verärgert. Mit den Daten zu 214 tausend Briefkastenfirmen, die von Mossack Fonseca in Panama gegründet wurden, wird ein Thema deutlich, welches lange Zeit zwar bekannt war, aber irgendwo stattfand und bei dem niemand an Deutschland und unseren Staat dachte. Steuergerechtigkeit ist schon lange ein Thema und es bewahrheitet sich, dass offenbar auch in Deutschland der Drang danach, Geld vor dem Staat zu verstecken, so groß ist, dass die Schweiz und Liechtenstein oder Luxemburg noch viel zu nah sind.

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