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Celler Jugend forscht 2016 - Dirk-Ulrich Mende
16 Feb 2016

Celler Jugend forscht 2016

Innovation im Regionalwettbewerb Jugend forscht

Es war eine großartige Veranstaltung am 10. Februar. Bei der 51.Auflage „Jugend forscht“ und dem Celler Regionalwettbewerb haben viele Schülerinnen und Schüler aus Celle teilgenommen und etliche tolle Forschungsprojekte vorgestellt. Bei der Preisverleihung hat mich besonders der erste Preis interessiert, der eine zuverlässige Höhenmessung von LKW ermöglicht und verhindern soll, dass LKW’s allen Hinweisschildern zum Trotz in zu niedrige Unterführungen fahren und so stundenlange Sperrungen verursachen. Die tollen Ideen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mich begeistert. Die Neugier der Menschen ist der Antrieb, um Innovationen zu entwickeln, die für die ganze Menschheit nützlich sind. Doch Neugier allein reicht nicht aus. Ein wahrer Meister der Erfindungen war Artur Fischer.

Artur Fischer, der im Januar diesen Jahres verstorben ist, hat mehr als 1.100 Patente und Gebrauchsmuster angemeldet. Damit war er der produktivste Erfinder weltweit. Was hat ihn angetrieben und was treibt die jungen Menschen an, sich an einem solchen Wettbewerb zu beteiligen?

Vielfach ist die Antwort gegeben worden, es sei Neugier – ich bin davon überzeugt, dass Neugier sicher eine der maßgeblichen Motive ist. Dies sollte sich jeder Erfinder bewahren.

Viel wichtiger erscheint es mir aber zu sein, dass man sehr genau in der Beobachtung der Welt sein muss, sehr genau in seiner Analyse, denn erst dann ist man in der Lage, die Neugier mit den richtigen Fragen auf den Weg zu bringen und damit Lösungen und Erfindungen zu entwickeln.

Über Artur Fischer ist bekannt, dass er den Fischer Dübel entwickelt hat  – weil er sich geärgert hat, dass ein Nagel in der Wand eben nicht so zuverlässig hält. Es ist also nicht nur die Neugier, sondern gerade die Entwicklung einer klugen Fragestellung, die Erfindergeist anspornt. Zum Beispiel diese: „Wie kann ich verbessern, dass auch unter Zug eine Befestigung in der Wand hält?“ Wie sehr Artur Fischer immer wieder Fragen angespornt haben, macht die Breite seiner Erfindungen deutlich – vom Dübel bis zur Fischer-Technik, vom Blitzlicht bis zum kompostierbaren und essbaren Kinderspielzeug.

Und genau darum geht es bei dem Wettbewerb „Jugend forscht“. Neben der natürlichen Neugier zu verstehen, wie , was und warum etwas funktioniert oder eben nicht – mit Unterstützung von Lehrerinnen und Lehrern die genaue Fragestellung herauszuarbeiten. Dass das gelingt, ist gerade deshalb auch diesem Engagement zu verdanken! Es ist gut, dass wir so engagierte Lehrerinnen und Lehrer haben. Denn wie ein anderes Besipiel aus der Wissenschaft in dieser Woche gezeigt hat, ist es diese Genauigkeit in der Fragestellung, die zu bahnbrechenden Erkenntnissen führt. Vor hundert Jahren hat Albert Einstein bereits auf Grund seiner genialen Berechnungen und seines theoretischen Vorstellungsvermögens behauptet, dass es Gravitationswellen geben muss. Letzte Woche haben die Wissenschaftler ihn bestätigen können. Der Nachweis dieser Wellen ist gelungen und daran hat  Niedersachsen einen gewaltigen Anteil gehabt. In Hannover hat das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) die wesentlichen Voraussetzungen für diesen wissenschaftlichen Meilenstein gelegt. Damit das so bleibt, dass Deutschland, dass Niedersachsen und auch unsere Celler Kinder und Jugendlichen in der Zukunft an solchen Projekten mitwirken können, dafür brauchen wir solche Wettbewerbe, solche Lehrerinnen und Lehrer und die Möglichkeiten unserer offenen Gesellschaft.

Foto: Dirk-Ulrich Mende auf der Veranstaltung Jugend forscht in Celle. Foto: privat

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