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Das Streben nach Glück: Frohe Ostern! - Dirk-Ulrich Mende
23 Mrz 2016

Das Streben nach Glück: Frohe Ostern!

Gerade ist der World Happiness Report veröffentlicht worden und hat erstaunlicher Weise in den Medien kaum Beachtung gefunden. Lediglich die Frankfurter Rundschau hat eine ganze Titelseite mit dem Thema gestaltet. Und dabei gibt es doch gute Nachrichten in diesem Jahr zu vermelden – Deutschland hat sich deutlich verbessert! Jahrelang waren wir gerade mal unter den besten 30 Ländern der Welt und jetzt haben wir uns im Laufe eines Jahres von Platz 26 auf Platz 16 nach oben gearbeitet.
Was hat sich im letzten Jahr verändert, dass wir glatt 10 Plätze gut machen konnten?
Wie wird Glück gemessen und kann man das überhaupt?
Und wo ist das Glück zu Hause?


Die Forschung sagt, Glück könne man wie folgt messen: Das subjektiv empfundene Glück, die gefühlte Freiheit, sein Leben selbst zu bestimmen, die persönliche Wahrnehmung von Korruption und Großzügigkeit in einem Land sowie Einkommen, die Lebenserwartung und das zur Verfügung stehende soziale Netz, alles bepunktet und addiert und schon hat man das Ergebnis.
Und so kommt dann Dänemark auf Platz 1 gefolgt von der Schweiz auf Platz 2 dieser Hitliste des Glücks.
Eine Erklärung für den Aufstieg von Deutschland kann ich daraus nicht ablesen – ebensowenig kann ich Erklärungen dafür finden, warum wir nicht auf Platz 1 oder 2 sind, warum Länder wie die USA, Costa Rica oder Puerto Rico vor uns liegen.
Nicht dass ich den Anspruch hätte, Deutschland müsse einfach auf Platz 1 stehen – nein das sicher nicht. Aber ich gehöre zu den Menschen, die in Deutschland sehr glücklich sind. Und dafür ist nicht mein Einkommen verantwortlich oder meine Position im Beruf, das gehört natürlich ebenso wie mein privates Umfeld für mich dazu – aber entscheidender ist es, was unser Land insgesamt ausmacht.  Eine wunderbare Landschaft mit großen Teilen intakter oder weitgehend intakter Natur, Berge, Flüsse, Seen, Nord- und Ostsee, eine Bildungsinfrastruktur mit Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen und Universitäten, Bibliotheken, Museen; eine Gesundheitsinfrastruktur mit der Sicherheit einer hohen qualifizierten Behandlung beim Arzt und im Krankenhaus für jede und jeden; eine technische Infrastruktur mit Bahn, Fernstraßen, und Flugverkehr mit Rundfunk, Fernsehsendern und Internet, eine politische Kultur, die sich am Grundgesetz ausrichtet und weitgehend (noch) von Respekt und Anerkennung unterschiedlicher Meinungen gekennzeichnet ist und eine soziale Infrastruktur mit Herzlichkeit und Zugewandtheit mit Unterstützungsangeboten, Beratungsstellen und eben mit einem ganz großen ehrenamtlichen Engagement von Millionen Bürgerinnen und Bürgern. Das macht mich glücklich. Und ich glaube, gerade die Erfahrungen der letzten Monate, der eigenen Hilfeleistung bei und für Flüchtlinge hat viele Menschen so glücklich gemacht, dass sich Deutschland um 10 Plätze verbessert hat.
Ich freue mich auf Ostern – ein schönes Osterfest allen Leserinnen und Lesern – in der Hoffnung, dass wir weiter gemeinsam nach Glück streben.

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