07 Sep 2016

Demokratie und Wahlen: Der Sache verpflichtet

Kommunalwahlen 2016 in Celle, Neues Rathaus

Demokratie und Wahlen: Der Sache verpflichtet. 

Zur Demokratie gehören Wahlen. Und zu einem Wahlkampf gehört ein Wettstreit um das bessere Argument und nicht ein Wettstreit um mehr Plakate oder größere Anzeigen. Werbung und ein entsprechendes Wahlkampfbudget ersetzen nicht die Auseinandersetzung in der Sache.

Argumente können im Wahlkampf natürlich gerne zugespitzt werden, um die Unterschiede besser zu erkennen. Dabei muss es aber immer sachlich, fair und ehrlich zugehen. In meiner Arbeit als Celler Oberbürgermeister habe ich immer konstruktiv mit allen Parteien zusammen gearbeitet. 90% aller Entscheidungen wurden im Stadtrat parteiübergreifend getroffen. Zuhören, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aufnehmen, gute Ideen entwickeln, Mehrheiten suchen und die Konzepte Schritt für Schritt gemeinsam mit vielen anderen umsetzen. Das beherzige ich auch im Wahlkampf. Denn die Arbeit im Rathaus darf nicht nur wegen eines Wahlkampfes liegen bleiben.

In den letzten Wochen wurden einige Themen dramatisiert und manche haben versucht, unsere schöne Stadt schlecht zu reden. Manche wollten auch von den Erfolgen der letzten Jahre nichts mehr wissen, obwohl sie selbst daran beteiligt waren. Das ist schade, aber dem Wahlkampf geschuldet. 2009 bin ich auch deshalb gewählt worden, um die damalige Klientelpolitik in Celle zu beenden und stattdessen eine Politik einzuführen, die sich um die Sache und um das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger kümmert.

Ich bin mir sicher, dass mir das nach der Wahl auch wieder gelingt, dass nach der Wahl auch die Parteien wieder zu einer sachorientierten Arbeit zurückkehren werden. Es wird voraussichtlich zwar schwieriger werden, denn womöglich werden noch mehr Parteien im Rat vertreten sein als jetzt. Aber ich habe gezeigt, dass ich als Oberbürgermeister auch mit schwierigen Mehrheitsverhältnissen im Rat umgehen kann. Diese sachorientierte Politik hat viele überzeugt und es konnte nach langer Zeit wieder viel angeschoben werden.

Die Demokratie braucht auch Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Von daher bitte ich Sie recht herzlich, sich einzubringen. Nicht nur bei den Wahlen sondern auch in all den Wochen, Monaten und Jahren dazwischen – dafür habe ich viele Dialogformate und Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung eingeführt.  Celle ist nicht ohne Grund Bürgerkommune geworden, d.h. wir haben die meisten ehrenamtlich Aktiven in Celle.

Trotzdem sind und bleiben die Wahlen das Wichtigste. Deshalb können Sie sich jetzt mit Ihrer Stimme am 11. September einbringen. Ich würde mich ganz besonders freuen, wenn Sie mir Ihr Vertrauen nun erneut aussprechen würden!

Herzlichen Dank für Ihr Engagement. Ich freue mich darauf, auch in einer zweiten Amtszeit mit Ihnen im Gespräch zu bleiben. Viele Dinge, die wir auf den Weg gebracht haben, müssen nun konsequent umgesetzt werden. Für die Zukunft von Celle, für Ihre Zukunft.

Ihr Dirk-Ulrich Mende

Fotos: Fotolia (linkes Bild), Ingo Misiak (rechtes Bild)

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