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Fröhliche Weihnachten allen Cellerinnen und Cellern! - Dirk-Ulrich Mende
18 Dez 2015

Fröhliche Weihnachten allen Cellerinnen und Cellern!

Fröhliche Weihnachten für alle Cellerinnen und Celler

Liebe Leserinnen und Leser,
Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein paar ruhige Tage „zwischen den Jahren“, einen gelungenen Jahreswechsel und für 2016 Glück, Freude und Erfolg.

Lesen Sie einen kurzen Rückblick und Ausblick auf das Jahr 2016.


Hinter uns liegt ein herausforderndes Jahr. Auch wenn ich schon in meiner Ansprache auf dem ersten Bürgerempfang der Stadt Celle 2015 die Herausforderungen bei den beiden großen Themen Haushalt der Stadt und Flüchtlings Zuzug angesprochen hatte – das, was wir gemeinsam bewältigen mussten, konnte niemand absehen und wirklich erwarten.
Mit den Verbrechen des Islamischen Staates an den Eziden im Irak im August 2014 war der Schrecken des Terrors zum ersten mal ganz spürbar in Celle angekommen. Solidarität gab es durch Spenden und mit Demonstrationen. Doch viele dachten und hofften, dass die geflohenen Syrer wieder zurück kehren würden können. Tatsächlich kam es anders. Tausende machten sich im Sommer auf den Weg ihrem Land und dem dortigen Terror endgültig zu entkommen, auf den Weg nach Europa. Mit der Öffnung der Grenzen durch die Bundeskanzlerin kam eine erhebliche Anzahl von Schutzsuchenden nach Deutschland und dann ganz schnell auch nach Celle. Quasi über Nacht entstand das Flüchtlingslager in Scheuen. Zwischenzeitlich haben wir in Celle durch ein überragendes Engagement auf vielen Ebenen ehrenamtlich und hauptamtlich über tausendfünfhundert Flüchtlingen eine Unterkunft geben können. Heute sind in der Notunterkunft Scheuen rund 700 Menschen und in Wietzenbruch rund 160 Schutzsuchende untergebracht. Die zwischenzeitliche Lösung in der Feuerwehrakademie ist wieder aufgelöst. Bei den Flüchtlingen, die länger in Celle bleiben werden und uns zugewiesen sind, haben wir zur Zeit rund 750 Menschen unterzubringen. Das gelingt uns noch dezentral. Künftig werden wir die ehemaligen Häuser der britischen Armeeangehörigen zum Teil nutzen, um die zu erwartende Anzahl von Flüchtlingen im Januar, Februar und März unterzubringen. Und der Rat der Stadt hat auf meinen Vorschlag beschlossen eine Zuwanderungsagentur einzurichten. Damit werden wir die notwendigen Maßnahmen noch besser koordinieren und bewältigen können.
Den Haushalt für die Stadt werden wir so auch künftig weitgehend frei halten von den besonderen Aufwendungen für die Flüchtlinge. Ich will deutlich machen, dass keine Gebührenerhöhung oder Steuererhöhung durch diese neue Aufgabe notwendig wird. Ich will deutlich machen, dass wir keine Aufgaben sein lassen, keine Zuschüsse wegfallen lassen und keine Bibliothek schließen, um diese Herausforderung zu lösen. Trotzdem ist unser Haushalt nicht ausgeglichen. Das habe ich schon vor über einem Jahr prognostiziert, dass dies nicht gelingen wird. Aber wir haben mit dem von mir vorgeschlagenen neuen ersten Stadtrat und Kämmerer Thomas Bertram jemanden gefunden, der mit mir gemeinsam kreativ an Lösungen arbeitet, nachdrücklich für das Sparen eintritt und die Akzeptanz bei allen Fraktionen hat. Endlich haben wir den von mir so lange vermisste Fachmann als Nachfolger der früheren CDU-Kollegin.
So ist es gelungen, dass der Rat der Stadt in dieser Woche den Haushalt mit einer guten Mehrheit beschlossen hat. Ich bin froh, dass der Stillstand vermieden wurde, ich bin froh, dass wir jetzt beim Innenministerium stark auftreten können, um endlich auch für Celle eine Entschuldungsvereinbarung zu fordern, wie sie für viele andere Städte längst genehmigt wurde. Mit rund 16 Millionen Euro Defizit ist völlig klar, dass wir ohne eine solche Hilfe nicht aus eigener Kraft wieder auf ein ausgeglichenes Ergebnis kommen werden.
Trotzdem es gibt keinen Grund zu verzagen. In dieser Woche gab es die Ergebnisse einer Umfrage, die deutlich macht, dass die Deutschen wieder pessimistischer in das kommende Jahr starten. Ich bin aber davon überzeugt, dass die Cellerinnen und Celler mit ihrem Engagement und ihrer Kraft positiv in die Zukunft blicken können. Zugegebenermaßen sind die vielen Arbeitsplätze in der Erdöl-, Erdgas- und Bohrbranche nicht so sicher wie in den vergangenen Jahren. Auch die Zuwanderung wird anhalten und uns weiter fordern. Aber insgesamt stimmen die Bedingungen in Deutschland, Niedersachsen und Celle. Ich werde mich erneut mit ungebremster Energie mit 150% für Sie, für uns, für unser Celle einsetzen und arbeiten.
Mit Mut, mit Kraft und Ideenreichtum wird es uns gemeinsam gelingen auch 2016 zu einem erfolgreichen Jahr zu gestalten.
Ich grüße alle Leserinnen und Leser ganz herzlich.

Ihr Dirk-Ulrich Mende

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