05 Sep 2016

Familienfreundlichkeit organisieren heißt in die Zukunft investieren: Unsere KiTaS

Familienfreundlichkeit in Celle: Kitas

Familienfreundlichkeit organisieren heißt in die Zukunft investieren: Die Qualität der Kindertagesstätten ist dabei entscheidend. 

Die vergangenen sieben Jahre waren geprägt davon, dass die Quote für Kindertagesplätze für unter dreijährige Kinder durch die Kommunen und damit auch von der Stadt Celle geschaffen werden mussten. Wir mussten daher eine ganze Reihe neuer Krippenplätze bauen. Und das haben wir trotz Finanznot auch geschafft. Aber damit nicht genug, wir haben viele weitere Verbesserungen im KiTa-Bereich auf den Weg gebracht.

258 Kinderkrippen-Plätze wurden neu geschaffen.

  • Über alle Stadtteile verteilt neue Einrichtungen in Betrieb genommen.
  • Bruchhagen, Westercelle, Waldweg, Altencelle, Klein Hehlen, Vorwerk, Waldorfkindergarten, Groß Hehlen, Heese -Welfenallee, Heese-Paulusgemeinde, Altencelle 2. Gruppe, Neustädter Holz, Wietzenbruch, Scheuen, Klein Hehlen, Waldorfkindergarten 2. Gruppe, Neuenhäusen Fuhsestraße und die Blumlage (Schlösschen) sind die Standorte.
  • Weitere 30 Plätze stehen durch Betreuungsgruppen für unter Dreijährige zur Verfügung. Damit erfüllen wir die Quote zu 50%. Wir haben unser selbstgestecktes Ziel also auch schon erreicht und können den Eltern von Kindern unter drei Jahren ein gutes Angebot machen. Und 2017 kommen weitere 18 Plätze hinzu.

Vollständige Gebührenbefreiung bei den Kindertagesstätten ist das Ziel.

Ich hatte das Ziel, die Gebühren für die KiTas ganz abzuschaffen, das habe ich nicht ganz erreicht. Leider habe ich dafür keine Mehrheit im Rat gefunden, allerdings haben wir nun eine Gebührenstaffel eingerichtet. So sind zumindest die Eltern mit geringem Einkommen von den Gebühren befreit worden. Diese Befreiung konnten wir bereits 2009 ab dem zweiten KiTa-Jahr durchsetzen und 2011 ab dem ersten KiTa-Jahr. Hieran will ich weiter arbeiten, um eine völlige Gebührenfreiheit zu erreichen, denn KiTas gehören zur Bildung und für die Schulen muss auch niemand bezahlen!

Qualitätsoffensive bei den KiTas

Um die Qualität in unseren KiTas zu verbessern, haben wir 2011 die dritte Fachkraft in den KiTas eingeführt –  freiwillig und als eine der ersten Städte in Niedersachsen. Ebenso haben wir trägerübergreifende Vereinbarungen zur Entwicklung eines nachhaltigen Fortbildungskonzeptes für pädagogische Fachkräfte abgeschlossen. Das beinhaltet die Bildung von Qualitätszirkeln für Sprachförderung, die Integration/Inklusion und die Betreuung der Kinder unter 3 Jahren.
Vielfach haben wir die Aussengelände der KiTas neu gestaltet, so z.B. im St. Georgs-Garten, am Schlösschen, in Wietzenbruch, in Groß Hehlen und im Neustädter Holz. Die Ganztagesplätze haben wir in den vergangenen Jahren ausgebaut und diese nun fast verdoppelt von 350 auf 632 Plätze.

Noch ist nicht alles umgesetzt, was ich mir vorgenommen habe. Mit dem Ausbau des Beteiligungs- und Beschwerdemanagements für Kinder haben wir begonnen. Hier können Kinder selbst ihre Anliegen formulieren. Es geht dabei um das Zuhören, Ernst nehmen der Kinder, Vertrauen herstellen und sie motivieren, ihre eigenen Gedanken und Ideen einzubringen. Wir liegen auch mit diesem inhaltlichen Ansatz weit vorne.

Bildung muss für alle da. Dazu gehören die Kleinsten, dazu gehört eine gute Betreuung und Bildung in den Kindertagesstätten. Diese vorbildliche Arbeit, die wir in der Stadt Celle begonnen haben, sollte weitergeführt und zu Ende geführt werden. Auch deshalb bitte ich am 11.9.  um Ihr erneutes Vertrauen mit Ihrer Stimme.

Ihr Dirk-Ulrich Mende

Fotos: privat

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