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Oberbürgermeister-Kandidat: Ich danke für das Vertrauen! - Dirk-Ulrich Mende
11 Mrz 2016

Oberbürgermeister-Kandidat: Ich danke für das Vertrauen!

Oberbürgermeister-Kandidat: Vielen Dank für das Vertrauen.

Allen „Unkenrufen“ zum Trotz hat die SPD Celle mich heute mit einem beeindruckenden Ergebnis auf den Kurs Wiederwahl, auf den Kurs in eine weitere Amtszeit als Oberbürgermeister in Celle geschickt. Dafür meinen herzlichen Dank an  die Genossinnen und Genossen. Nach dem heutigen Abend stehen wir geschlossen und hoch motiviert zusammen.
Warum, so bin ich gefragt worden, machst du das? Und was sind deine Ziele für eine zweite Amtszeit?
Diese zwei Fragen will ich an dieser Stelle kurz beantworten.

Da sind zum einen die Erfolge unserer gemeinsamen Arbeit in den letzten Jahren:

Einführung der Gesamtschule, Stärkung unserer Stadtwerke, Stärkung der Innenstadt Ansiedlung von Saturn und H&M, Entwicklung der Allerinsel, Verdoppelung der KiTa-Plätze im Ganztagesbereich und erheblicher Ausbau der Krippenplätze, Entwicklung und Sicherung der Kulturpolitik, die erfolgreichen Anträge zur Städtebauförderung, im Bereich Soziales wie „Demokratie fördern“.
Gemeinsam mit der CDU und anderen Parteien haben wir die Ansiedlung des Drilling Simulators,  die Entwicklung der NABK, die Sicherung des Hochwasserschutzes, die Sanierung des Schlosses, den Neubau des AKH, die Einführung der Klimaschutzförderung, die Beschlüsse zur Haushaltssanierung umgesetzt. Auch der Umgang mit der Flüchtlingssituation erfolgte in großer Gemeinsamkeit. Vielfach gab es einstimmige Entscheidungen oder breite Mehrheiten, die deutlich machen, dass mein Sachverstand, meine Erfahrung und Sachlichkeit das richtige Rezept für Celle sind.

An dieser Stelle muss ich das Märchen um der 60 Millionen Euro neue Schulden widerlegen. Nicht nur, weil die CDU dem immer zugestimmt hat, nein, auch weil diesen zusätzlichen Schulden natürlich neue Werte gegenüberstehen. Jeder, der eine Bilanz lesen kann, kann das auch erkennen. Über 10 Millionen Euro dieser Schulden stehen für die neue Feuerwehrwache zu Buche – und das ist gut, dass wir diese gebaut haben. Unser Sachvermögen hat sich in der gleichen Zeit um über 31 Millionen Euro positiv entwickelt und das immaterielle Vermögen ist um 151% gestiegen. Insgesamt stehen dem Anwachsen der Schulden um knapp 60 Millionen Euro ein Wertzuwachs bei der Stadt um knapp 70 Millionen Euro gegenüber. Das ist ein Plus von 10 Millionen Euro und das ist doch nicht schlecht!

Das alles macht mir Mut. Ich sehe weitere Entwicklungspotenziale für die Stadt, die auf diesen Erfolgen aufbauen.

Und das ist dann schon ein weiterer Grund für meine Kandidatur: Wir können noch viel für Celle leisten.  Ich habe meine Ziele so umschrieben:

  • Zukunftskonzept „Wirtschaftsstandort Celle 2030“ erarbeiten, um aus der Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas zu kommen.
  • Geothermie als Alternative weiterentwickeln und vor Ort zumindest eine Einsatzmöglichkeit für tiefengeothermische Wärmeversorgung in der Heese ermöglichen.
  • Erweiterungsmöglichkeiten für die FW-FERNWÄRME-TECHNIK GmbH in Westercelle schnell organisieren.
  • Umsetzung der vorliegenden Pläne zur Stadtentwicklung, statt wieder alles infrage zu stellen und neu zu planen.
  • Ehemaliges Feuerwehrgelände entwickeln‚ BIDs – Business Improvement Districts – nutzen und mit der Wirtschaftsförderung die Innenstadt attraktiver machen.
  • Ausrichtung nach Hannover verstärken; Anbindung an den Großraumverkehr Hannover weiter verfolgen.
  • Einfamilien-Neubaugebiete schaffen, auch gemeinsam mit den Projektentwicklern der Sparkasse und der Volksbank.
  • Weitere Gewerbegebiete entwickeln, wie z.B. in Westercelle.
  • KiTa`s langfristig gebührenfrei, kurzfristig aber zuerst mit verbesserten Öffnungszeiten für die Eltern.
  • Modellhafte Einführung einer Bilingualen KiTa (Englisch–Deutsch) und Fortsetzung dieses Konzepts in den Grundschulen.
  • Weiterentwicklung der Gesamtschulen, Kapazitätsausbau in Celle, neue Standorte im Landkreis.
  • Multifunktionssporthalle an der 77er Straße errichten als Ersatz für wegfallende Hallenkapazitäten und Verbesserung der Hallensituation.
  • Entwicklung der Hohen Wende für Flüchtlinge sowie für Qualifizierung und Bildung bis hin zu Hochschulangeboten.
  • Erhaltung einer freien Kulturlandschaft – ohne Zensur und ohne Eingriffe der Politik.
  • Kultur ist „Schmierstoff“ für unsere soziale Gemeinschaft und außerdem ein Erfolgsgarant für unseren Fremdenverkehr.
  • Haushaltskonsolidierung weiter betreiben – Schulden der Stadt abbauen, aber die Stadt nicht kaputt sparen.
  • Die innere Verwaltung der Stadt weiter optimieren.

Und es gibt noch weitere Ziele. Gerade jetzt, wo Parteien erstarken, die wie die AfD mit Spitzenkandidaten auftreten, die an der Grenze den Einsatz von Schusswaffen gegen Flüchtlinge und Kinder fordern, ist es notwendig, dass die demokratischen Kräfte gestärkt werden. Dass sie gemeinsam auftreten und dass es an der Spitze der Stadt eine erfahrene Kraft gibt, die ausgleichen kann, die auf die Sorgen der Menschen hört und sie wahrnimmt, der sich nicht wegduckt, wenn Haltung gefordert ist. Mit dem Bürgerdialog zur Zuwanderung habe ich bewiesen, dass das geht. Auch schwierige Fragen werden gestellt und können gestellt werden. Und niemand wird deswegen diskriminiert. Schule, Sicherheit und Kriminalität werden genauso besprochen, wie Unterbringung, Integration und Demografie. Wir sind eine starke Stadtgesellschaft. Wir sind die Stadt der Ehrenamtlichkeit, die Bürgerkommune in Niedersachsen und damit sind wir auch weitgehend immun gegen populistische Bestrebungen. Auch dafür lohnt es sich zu kandidieren.

Ich freue mich auf die Stadt, ich freue mich auf die Menschen in der Stadt und auf die Lösung der Herausforderungen in den kommenden Jahren.

Foto (privat): Wahl von Dirk-Ulrich Mende zum Oberbürgermeister-Kandidaten durch die SPD Celle. Auf dem Foto von links: Christoph Engelen, Kirsten Lühmann, Dirk-Ulrich Mende, Maximilian Schmidt.

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