Über mich

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Dirk-Ulrich Mende: Ein persönlicher Einblick

  • Von Münster bis nach Celle
  • Vorbilder und soziales Engagement
  • Mein Glück in Österreich
  • Durchhaltewillen und die schönen Künste

Von Münster bis nach Celle

Ich bin in Münster/Westfalen am 26.12.1957 geboren. Nach dem Umzug mit der Familie nach Bonn verbrachte ich dort eine sehr schöne Kindheit. Mein Abitur habe ich 1978 in Rotenburg an der Fulda absolviert. Das Jura-Studium in Marburg und Göttingen habe ich mit dem zweiten Staatsexamen 1987 erfolgreich abgelegt.

Ich arbeitete in verschiedenen verantwortungsvollen Positionen, in denen ich viel gelernt habe:

  • beim Regierungspräsidenten in Kassel,
  • beim Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge in Nürnberg
  • beim Landeswohlfahrtsverband Hessen
  • in der Landesversicherungsanstalt in Lübeck. Dort wurde ich als Beamter in den höheren Dienst berufen.
  • 1993 wechselte ich in das Sozialministerium nach Hannover
  • 1997 war ich als Landesgeschäftsführer in der SPD Landtagsfraktion Niedersachsen tätig.
  • Unter der CDU/FDP-Regierung war ich ab 2003 im Innenministerium tätig. Ich arbeitete zuerst an der Umstrukturierung der Bezirksregierungen. Anschließend war ich als Referatsleiter zuständig für die Integration von Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt.

Im November 2008 fragte man mich, ob ich bereit sei als Oberbürgermeister von Celle zu kandidieren. Ich willigte ein, wurde am 16. Dezember 2008 von der SPD einstimmig zum Kandidaten nominiert. Am 22. Februar 2009 wurde ich im ersten Wahlgang mit 51,3% Zustimmung durch die Celler Bürgerinnen und Bürger zum neuen Oberbürgermeister der Stadt Celle gewählt.

 

Durch Vorbilder zum sozialen Engagement

Ich bin mit vier Geschwistern aufgewachsen, drei Brüder und eine Schwester. Meiner Schwester ist durch eine fehlgeschlagene Pockenimpfung leider ein irreparabler Schaden zugefügt worden. Sie ist dadurch geistig behindert. Für meine Eltern war das ein großer Schock, der sie trotzdem nicht davon abhielt, ein Leben für die Gemeinschaft zu führen. Mein Vater wurde 1966 zum hauptamtlichen Bürgermeister in Bebra gewählt und war anschließend bis zu seinem Tod politisch aktiv. Meine Mutter hat sich der ehrenamtlichen Tätigkeit bei der AWO gewidmet.

Diese prägenden Vorbilder haben auch mich frühzeitig dazu gebracht, mich politisch zu engagieren und ehrenamtlich zu betätigen. Beim Jugendwerk der AWO habe ich Kindergruppen geleitet und Kinder- und Jugendfreizeiten organisiert. Das Jugendwerk der AWO in Deutschland habe ich maßgeblich mit aufgebaut.

Mein Glück in Österreich

Auf einer Jugendfreizeit in Österreich habe ich das große Glück gehabt, meine Frau kennenzulernen. Seit 1981 sind wir nun zusammen und seit 33 Jahren verheiratet. Drei Kinder haben wir, zwei Töchter und einen Sohn. Alle drei haben uns gut gefordert, wir hatten und haben immer noch viel Freude zusammen. Und wir konnten viel von unseren Kindern lernen.

Unsere Kinder sind inzwischen aus dem Elternhaus ausgezogen, in verschiedenen Städten in Deutschland am Studieren oder Arbeiten. Meine Frau hat sich nach der Familienzeit noch einmal dran gemacht hat, das Abitur abzulegen und zu studieren. Das war zwar für uns alle eine anstrengende und herausfordernde Zeit, aber ich möchte sie nicht missen. Heute ergänzen wir uns in vielen Dingen auf eine wunderbare Weise. 

 

Durchhaltewillen und die schönen Künste

Ganz oben in meiner Freizeitbetätigung steht meine Familie. Danach kommt auch schon der Sport. Ich laufe gern, auch schon mal der eine oder andere Marathon war dabei. Dazu kommt das Rennradfahren. Inzwischen habe ich mit dem Triathlon begonnen – eine faszinierende Sportart, die viel Durchhaltewillen erfordert.

Zu Familie und Sport kommt noch die Musik und die Kultur dazu: Zu meinem fünzigsten Geburtstag habe ich ein Saxophon geschenkt bekommen. Das ist ein tolles Instrument. Aber leider komme ich kaum zum Üben. Darüberhinaus hinaus gehe ich ab und zu ins Kino, gerne auch in das Programmkino. Dort sieht man Filme mit viel Tiefgang und Anspruch aber ebenso unterhaltsam. Und zugegeben, ich bin ein echter Krimifan – Tatort am Sonntag ist eigentlich fest gebucht, und meine Bettlektüre besteht dann doch zu 90 % aus guten Krimis.